Donnerstag, es regnet, 17 Uhr in Leverkusen (mal wieder Regen in Leverkusen). Große Einladungen zum Elternsprechtag. Termin mit der Mama erledigt. Die armen Pädagogen mussten heute mal bis 18 Uhr arbeiten. Mein Beileid. Da haben die doch sonst immer schon den Nachmittagsschlaf 5 Stunden hinter sich! Zufällig ruft der Papa an und fragt die Kleine am Telefon „Und Lara, wie war der Elternsprechtag?“ … „Also Papa, Mathe ist nicht so gut! Mal rechnen geht so…aber Plus und Minus ist nicht so gut“
So, dem Pädagogen mal gedanklich auf die Schulter geklopft… es ist vollbracht. Eine kleine Zweitklässlerin war auf dem Elternsprechtag und alles was hängen blieb ist diese Aussage. Ich dachte wir leben in dem Zeitalter wo die Kinder im Diktat mit 100 Wörtern nicht mehr 5 Fehler sondern 95 richtige Wörter haben. Warum erzählt man der Kleinen nicht…. „Schreiben ist super Lara, Lesen auch!“ und wenn die Kleine zur Schule gebracht wird, erzählt man den Erziehungsberechtigten (oder wer die Kleine im Zeitalter von Patchwork oder Supernannys – O.K. oder in der Rütlischule der Polizeibeamte sonst zur Schule bringt) was die Kleine in Mathe für eine große Karriere anstrebt. Sorry, liebe Frau Lehrerin, hier fällt mir nur eins zu ein. „Setzen, Sechs! Elternsprechtag durchführen ist nicht so gut!“ - auch auf die Gefahr hin, dass das jetzt das einzige ist, was die Leser dieses Blogs jetzt aus diesem Eintrag mitnehmen.
Verfasst von monitetan